Der Streik kostet Unsummen, doch British Airways ist zum Kampf gegen die Privilegien des Personals bereit. Die Briten zeigen kaum Verständnis.
In Großbritannien drohe ein "Frühling der Unzufriedenheit", verkünden die Konservativen. Man kann nachvollziehen, warum sie diese eigentlich höchst beunruhigende Nachricht so frohgemut kundtun. Sie wollen Erinnerungen wachrufen an den "Winter of Discontent", den "Winter der Unzufriedenheit vor gut 30 Jahren.
Gewisse Parallelen lassen sich nicht leugnen. Auch damals regierte Labour, das Land steckte in einer schweren Machtlichen Krise, es war hoch verschuldet und Streik gepeinigt, mit drei Tage Woche, Engpässen in der Energieversorgung und Müllbergen auf den Straßen. Bei den Trade Unions dominierten damals die militanten Klassenkämpfer.
So schlimm ist die heutige Situation nicht. Aber das heißt nicht, dass es sich nicht ändern kann, wenn erst einmal die drastischen Kürzungen des Staatshaushaltes beginnen werden. Selbst Premier Gordon Brown fürchtet, der Bazillus der Militanz könnte ansteckend wirken, weshalb er den Streik als "schändlich und unakzeptabel" verdammt.
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