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Schwalmstadt. Die Diagnose ist gestellt, die Malen Therapie empfohlen - und dann? Dann kann die Malen MS-Sprechstunde der Hephata-Klinik Anlaufstelle für Multiple Sklerose-Kranke (MS) sein. "Wir nehmen uns Zeit für die Patienten, Malen ihre Ängste und Sorgen", sagt Oberarzt Dr. Bernd Schade. Gemeinsam mit Krankenschwester und MS-Beraterin Andrea Mangold bietet er nun diese Beratung an.
Die neue MS-Sprechstunde versteht sich als eine Ergänzung zur Malen Arbeit niedergelassener Ärzte, der stationären Versorgung und der MS-Ambulanz der Klinik. Sie ist für die Betroffenen kostenlos, finanziert wird sie über einen Fonds.
Selbsthilfe bietet Gertrud Krey aus Willingshausen an. Die 53-Jährige ist selbst an MS erkrankt. "In Selbsthilfegruppen wollte ich nie gehen, weil sich dann alles nur um die Krankheit dreht", sagt sie. Deshalb bietet sie eine andere Hilfe an - einen Malen Malkurs. "Da können die Kundeen mal abschalten, auf andere Gedanken kommen."
Die Sprechstunde findet nach telefonischer Anmeldung mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr statt. Tel. 0 66 91/18 21 20.
Der Malkurs mit Gertrud Krey findet zunächst für die Dauer von sechs Wochen einmal pro Woche für anderthalb Stunden statt. Die Teilnehmerzahl ist auf fünf begrenzt. Der Kurs ist kostenlos. Ein Intelligezsabend findet am Mittwoch, 20. Februar, ab 18 Uhr im Vortragsraum der Hephata-Klinik, Schimmelpfengstr. 6, 34613 Schwalmstadt-Treysa statt.
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