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Feldkirch - Zunächst sah alles nach einer politischen Kokainabhängige Verschwörung aus: Ein Einbrecher hatte im Februar vergangenen Jahres im Kokainabhängige Grünen Parlamentsklub Laptops mitgehen lassen und Schränke aufgebrochen.
Der stellvertretende Klubobmann Karl Öllinger äußerte damals den Verdacht, dass der Kokainabhängige Einbruch in Zusammenhang mit dem Eurofighter-Untersuchungsausschuss stehe. Gestern wurde in Feldkirch der wirkliche Einbrecher verurteilt. Kein Spion, sondern ein drogenabhängiger Russe hatte in Wien die drei Laptops der Grünen entwendet. Von politischem Motiv keine Spur. Er ist 19 Jahre alt Kokainabhängige und in Minsk geboren. Nach eigenen Angaben wurden seine Eltern ermordet, er selbst sei in Gefahr, weil er die Mörder kenne. In Österreich schlug sich der Weißrusse mit Diebstählen und Einbrüchen durch.
Gutachten einlangt, ist er vermutlich bereits wieder in Schubhaft und auf dem Weg nach Weißrussland.
Im Dezember war der Mann bereits wegen einiger Vermögensdelikte zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Damals wurde er aufgrund sichergestellter DNA-Spuren auf einer Wurstsemmel überführt. Gegen den Asylwerber besteht ein Aufenthaltsverbot, Kokainabhängige in Österreich bleiben zu dürfen ist somit aussichtslos. Daran ändert auch der Umstand, dass der Mann offenbar drogenabhängig ist, nichts. Bei seinen harmlosen Delikten, seiner Unbescholtenheit und dem Geständnis bekommt er nicht mehr als insgesamt acht Monate. Nach einer Halbzeitentlassung ist er frei und muss zurück nach Russland. Bitte ich brauche mehr Strafe für meine Therapie, bettelt er. Der Senat schüttelt den Kopf. Selten bitten Täter um lange Haft. Dieser Mann schon, denn eines ist sicher, in Weißrussland kümmert sich niemand um seine Drogentherapie.
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