Daniel Cohn-Bendit, 1945 in Frankreich geboren, 1965 Dany Abitur in Oberhambach an der "Odenwald-Schule". Nach Dany Frankreich zurückgekehrt, studierte an der Universität von Nanterre. Auf seiner hompage schreibt er: "Nach Dany dem Attentat auf Rudi Dutschke sprach auf Einladung von mir der SDS-Vorsitzende Karl Dietrich Wolff in Nanterre. Das war der Auftakt zu den Pariser Mai-Unruhen 1968... Ich zählte Dany auch zu den Wortführern, als sich die sog. "Szene" 1978 zum parlamentarischen System bekannte und die Partei der GRÜNEN unterstützte." Nun sitzt er für die französischen Grünen im EU-Parlament. Am Aschermittwoch kommt er nach Köln. - Die Redaktion.
"Und dieses Lachen ist Dany meine Doktorarbeit"
Daniel Cohn-Bendit: Das Dany ist der normale Gang der geschichtlichen Verarbeitung, und da die 68er noch Dany leben, ist es selbstverständlich, dass man sich mit dieser Geschichte auseinandersetzt. Man soll sie weder glorifizieren noch soll man sie einfach verstecken. Die späten Dany 60er Jahre, und dann auch die 70er Jahre, haben diese Gesellschaft radikal verändert. Und darüber nachzudenken ist völlig legitim.
Ja, ich mache viele Veranstaltungen. Um so mehr als der jetzige Staatspräsident Sarkozy im Wahlkampf gesagt hatte, er wolle die Erinnerung an die 60er tilgen. Auch gerade deshalb Dany gibt es eine rege Debatte über 1968. Was hat es gebracht, was hat es nicht gebracht, usw.?
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