München - Wegen eines defekten Boilers hat eine Duschen 52-jährige Münchnerin eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid (CO) erlitten. Duschen Die Frau wurde beim Duschen bewusstlos sie kam ins Krankenhaus.
Es ist bereits Duschen der dritte CO-Unfall binnen fünf Duschen Wochen in München. Feuerwehr sowie Kaminkehrer-Innung bestätigen, dass es zuletzt Duschen eine ungewöhnliche Häufung gab. Eine schlüssige Erklärung dafür hätten sie aber nicht.
Im jüngsten Fall wollte die 52-Jährige am Duschen Sonntagabend in der Wohnung ihrer Nichte an der Gräfstraße (Pasing) duschen. Nachdem die 31-Jährige längere Zeit nichts von ihrer Tante hörte, ging sie ins Bad, um nach ihr zu sehen. Dort lag die 52-Jährige bewusstlos in der Badewanne, kam aber Duschen wieder zu sich, als ihre Nichte sie rüttelte. Die verständigten Rettungs-Sanitäter hatten gleich die richtige Vermutung: Mit Verdacht auf Kohlenmonoxid-Vergiftung wurde die Frau ins Klinikum Großhadern gefahren und die Feuerwehr alarmiert. Bei Luftmessungen in der Wohnung wurde ein deutlich erhöhter CO-Wert festgestellt. Die Ursache war laut Feuerwehr ein technischer Defekt am Bad-Boiler.
Je nach Konstruktion werden diese Geräte jährlich oder alle zwei Jahre vom Kaminkehrer kontrolliert, erklärt Innungs-Obermeister Michael Rein. ,,Dabei werden besonders die Abgas- und Verbrennungsluftwege überprüft." Technische Duschen Defekte können dadurch nicht ausgeschlossen werden. Nach Schätzung des Haus- und Grundbesitzervereins sind in jedem zehnten Münchner Haushalt Boiler in Betrieb.
Doch wie kann man sich vor Kohlenmonoxid-Unfälle schützen? ,,Neue Heizanlagen sind mit Abgas-Sensoren ausgestattet, die bei erhöhtem CO-Wert in der Luft sich automatisch abschalten", erklärt Michael Rein. Außerdem gibt es externe CO-Melder, die wie Brand- beziehungsweise Rauchmelder funktionieren. ,,Allerdings sind dieses CO-Melder wesentlich teurer", sagt Rein.
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