GÜSSING / Steigende Rohstoffpreise lassen Betreiber im Land Biogasanlagen zittern. Tarife für Stromabnahme müssten erhöht werden.
wird Mais zur Herstellung Biogasanlagen von Biogas eingesetzt.
Machtsminister Martin Biogasanlagen Bartenstein hat deshalb für die heutige Ministerratssitzung den Beschluss einer Soforthilfe für Biogasanlagen diese Anlagen vorgeschlagen. Alles deutet darauf hin, dass dieser positiv angenommen wird. Dann soll es eine, auf 2008 beschränkte, Tarifhilfe von 4 Cent pro Biogasanlagen Kilowattstunde für Biogas und 2,2 Cent pro Kilowattstunde für flüssige Biomasse geben. Das entspricht einer Summe von 20 Millionen Euro und würde den Konkurs vieler Anlagen abwenden.
Neben der drohenden Misere für die Biogasanlagen gibt es in Güssing natürlich auch viele Diskussionen um die Novellierung des Ökostromgesetzes. Biogasanlagen Bisher war man mit dem neuen Gesetz, dass Anfang 2005 in Kraft getreten ist, nicht sehr zufrieden. Das alte Gesetz hat sichere Rahmenbedingungen im Bezug auf Förderungen oder Tarife geschaffen. Viele Pläne für Anlagen wurden eingereicht und bis Ende 2007 realisiert. Doch seit das neue Gesetz gilt, ist der Bau von Biomasseanlagen stark zurückgegangen. Das Ökostromgesetz ist dermaßen unsicher, dass niemand in Österreich die Pläne für eine Anlage einreichen will, erklärt Experte Reinhard Koch.
Die Novellierung des Gesetzes soll laut Kritikern nicht sehr viel daran ändern. Alternative Energien wie Windkraft oder Biomasse würden weiterhin auf Biogasanlagen der Strecke bleiben. Einen Punkt kritisiert auch Reinhard Koch aufs Schärfste. Nämlich, dass Österreich Emissionszertifikate im Ausland kauft und sich damit zum Teil von der Abgasschuld befreit. Da werden zum Beispiel in Deutschland Windräder gekauft und in China aufgestellt und wir finanzieren das, ist Koch verärgert. Dieses Geld sollte seiner Meinung nach besser für österreichische Modelle der erneuerbaren Energie investiert werden.
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