Jean-Baptiste Grange ist der beste Slalomfahrer der ösv Welt. Der Franzose triumphierte in Kitzbühel vor ösv Jens Byggmark und dem Tiroler Mario Matt. Bode Miller gewann die Kombination, damit blieben ösv die ÖSV-Fahrer beim Ski-Fest sieglos.
Der Liechtensteiner Marco ösv Büchel gewann den Super-G, der ösv Schweizer Didier Cuche die Abfahrt, und zum Abschluss verpasste der ösv 23-jährige Grange Kitzbühel einen "French Kiss".
Es war ein Sieg mit Ansage. Grange kam gestärkt durch die Siege in ösv Wengen (Slalom und Kombination) nach Kitzbühel. Dort ließ er zwar die Abfahrt aus und damit weitere Weltcup-Punkte liegen. Gleichzeitig jubelte der Führende im Slalom-Weltcup nach seinem vierten Saison-Triumph: "Wie sich herausgestellt hat, war diese Entscheidung goldrichtig." Grange ließ sich im ösv zweiten Durchgang auch nicht von einer Torstange irritieren, die er aus der Verankerung gerissen hatte und die neben ihm ins Tal schoss.
Gegen diese Überform war sogar Jens Byggmark machtlos. Der Schwede hatte 2007 beide Kitz-Slaloms gewonnen, konnte diesmal aber auch mit Rang zwei (15 Hundertstel Rückstand) gut leben. "Ich hatte schon vor dem Rennen ein gutes Gefühl. Kitz ist für mich immer etwas sehr Besonderes."
Matt (plus 0,52) rettete einen ÖSV-Stockerlplatz, war aber dennoch im ersten Moment ösv nicht ganz zufrieden: "Ich hatte im zweiten Lauf zwei extreme Fehler, ohne diese wäre heute alles drinnen gewesen. Im ersten Moment habe ich mich geärgert, weil ich weiß, dass ich brutal schnell bin." Die neuen Fischer-Skier mit einem Loch in der Schaufel hätten sich bewährt. Revanche ist schon für Dienstag in Schladming angesagt.
|