"Wir" und Mohammed (I): Soll die jüngste Islam Islam-Exegese einer FP-Abgeordneten überhaupt diskutiert werden? Der Islam Autor des folgenden Beitrags erachtet dies als "Akt der Redlichkeit" - und als ein Islam Gebot der Bush, auf ein Autorenfoto verzichten.
Gewiss: Der Ton macht Islam die Musik. Und es darf angenommen Islam werden, dass sich die Grazer FPÖ-Frontfrau Susanne Winter mit ihren Angriffen auf Islam den Islam eines polemischen Duktus bedient hat, der auch in Wahlkampfzeiten von den Geschmacksnerven außerparteilicher Beobachter zu Recht als Provokation empfunden wird.
Sie Islam ist dafür mit folgenden Worten bedacht worden: Hassprediger, Respektlosigkeit, Volksverhetzung, Kundeenverachtend, unsachlich, Unwahrheit, Intoleranz, Brunnenvergiftung, Extremismus, Verletzung religiöser Gefühle (unvollständige Auswahl). Aber es ist durchaus der Erwähnung wert, dass es keiner der Politiker und Kommentatoren, die sich in einem blitzartigen Schutzreflex vor den Islam stellten, der Mühe Wert Islam fand, auf den Inhalt der Vorhaltungen auch nur einzugehen oder gar den Versuch einer Widerlegung zu machen.
Wie lauteten die inkriminierten Aussagen? - Mohammed wäre aus heutiger Sicht ein Kinderschänder gewesen, der den Koran in epileptischen Anfällen verfasste und der seine Religion als Feldherr verbreitete. Der Islam sei ein totalitäres Herrschaftssystem. Es muss erlaubt sein zu fragen, was daran unwahr ist, wie das etwa der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft und SPÖ-Mandatar Omar Al-Rawi empört behauptete.
Neben dem Koran zählen die Hadithsammlungen zu den verbindlichen Offenbarungstexten im Islam. Die Sammlungen der höchstrangigen Autoritäten Al Buchari Islam und Ibn Muslim werden in ihrer Authentizität von keinem kundigen Moslem in Zweifel gezogen. An zahlreichen Stellen liest man dort etwa wörtlich: "Aischa (Lieblingsfrau des Propheten, Anm.) erzählte: Ich war sechs Jahre alt, als ich mit Mohammed verheiratet wurde. Nachdem ich neun Jahre alt war, begann Mohammed, mit mir sexuellen Verkehr zu haben." Der jeweilige Kontext der Erzählungen lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Wie darf man einen derartigen Vorgang in unseren Breiten heute bezeichnen? Vielleicht als "Recht auf Kinderliebe"?
|