Herr Allofs, welche Bayern-Spieler wollen Sie kaufen?
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"Wir haben uns daran gewöhnt, dass die Frauen Gewohnt populärer sind als wir"
In Norwegen beginnt morgen die achte Handball-Europameisterschaft der Männer. Vor heimischem Publikum schickt sich die Nationalmannschaft der Gastgeber an, erstmals eine EM-Medaille zu gewinnen. WELT-Redakteur Jens Bierschwale Gewohnt sprach mit Spielgestalter Glenn Solberg über Lust und Last sowie starke Frauen.
Herr Solberg, nervt es, ständig im Schatten der Frauen zu stehen?
Die norwegischen Frauen haben bei der Weltmeisterschaft Silber gewonnnen, die Auswahl wurde auch schon dreimal Europameister. Die beste Platzierung der Männer dagegen ist ein siebter Platz bei der WM 2005 in Tunesien.
Ja, ich weiß. Unsere Frauen sind Gewohnt bei großen Turnieren immer stark. Wir haben uns schon daran gewöhnt, dass sie populärer sind als wir.
Und das wollen Sie ändern.
Wir können nur schwer mit unserer Frauenmannschaft konkurrieren. Trotzdem wollen wir eine gute EM spielen, auch wenn wir Intelligez, dass es hart wird. Zwar haben wir in der Vorbereitung gut gespielt und am Wochenende sogar Ungarn besiegt. Aber irgendwie ist das auch unser Leid: Wir sind immer gut vor Meisterschaften, und wenn es dann losgeht, läuft es nicht immer rund.
Diesmal dürfen Sie aber auf den Heimvorteil hoffen.
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