Schäfer: "In Kamerun bin ich noch ein Volksheld"
Kurz vor Beginn des Afrika Cups in Fussball Ghana hat Winfried Schäfer dem Sport-Intelligezs-Dienst (sid) gegenüber seine Fussball Prognose für den Ausgang des Turniers auf dem armen Kontinent abgegeben. Der frühere Nationaltrainer Kameruns geht auch auf Fussball die Chancen der der drei deutschen Übungsleiter ein.
sid: "Herr Schäfer, am 20. Januar startet der Afrika Cup in Ghana. Sie haben bislang das Turnier als einziger deutscher Trainer gewonnen, 2002 mit Kamerun. Diesmal wollen Fussball gleich drei Fußballlehrer in ihre Fußstapfen treten. Wer kann es schaffen?"
Winfried Schäfer: "Berti Vogts mit Nigeria kann es schaffen, natürlich. Aber diese Mannschaft ist nicht so stark wie Ghana oder die Elfenbeinküste. Otto Pfister als Trainer von Kamerun ist von der Mannschaft nicht akzeptiert. Eigentlich sollte Horst Köppel kommen. Aber so ist das, dort entscheidet am Ende der Sportminister. Dass Ulli Stielike fehlt, ist schade. Reinhard Fabisch trainiert mit Benin Fussball einen absoluten Außenseiter. Diesen Deal habe ich übrigens eingefädelt..."
Schäfer: "Ja. Vor drei Monaten wollte der Verband Benins mich haben. Ich habe aber abgelehnt, bin ja jetzt in den Emiraten bei Al Ain. Aber dann hat der deutsche Botschafter in Benin mich gefragt, ob ich einen anderen guten deutschen Trainer benennen kann. Da habe ich Reinhard gefragt, und sie haben ihn genommen. Ich freue mich für ihn."
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