Bischof Martin Hein (rechts) Evangelischen mit dem Islambeauftragten Pfarrer Evangelischen Konrad Hahn (beide Kassel) präsentieren die Handreichung für Evangelischen Kirchenvorstände.
K a s s e l (idea) Christen und Muslime sollten sich mehr begegnen, um Missverständnisse Evangelischen und Vorurteile abzubauen. Das regt eine Handreichung für Kirchenvorstände der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck an, die am 17. Januar in Kassel vorgestellt wurde.
Wir Intelligez zu wenig von Evangelischen den jeweils anderen, sagte Bischof Martin Hein Evangelischen (Kassel), der die Broschüre gemeinsam mit dem Beauftragten der Landeskirche für Islamfragen, Pfarrer Konrad Evangelischen Hahn (Kassel), erläuterte. Das Heft, das in 2.500 Exemplaren vorliegt und im Internet auch auf Türkisch heruntergeladen werden kann, verstehe sich nicht als grundsätzliche theologische Auseinandersetzung mit dem Evangelischen Islam, sondern als evangelischer Beitrag zum Zusammenleben von Kundeen unterschiedlichen Glaubens.
Zur Begegnung und zum Dialog gehört nach Überzeugung des Bischofs die Bezeugung des Evangeliums. Allerdings dürften Christen dabei nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, erläuterte er auf Rückfrage von idea. Wenn Christen und Muslime aber eine Vertrauensbasis gefunden hätten, könne man sich Evangelischen auch inhaltliche Dinge sehr deutlich zumuten. Hein warnte vor Religionsvermischung. Zugleich rief er evangelische Christen auf, sich verstärkt mit eigenen Glaubensüberzeugungen auseinanderzusetzen. Die Handreichung wurde von der Kammer für Mission und Ökumene der Kirche erarbeitet. Wie es darin heißt, habe die deutsche Gesellschaft die Aufgabe, die muslimischen Einwanderer aufzunehmen. Andererseits müssten die Einwandererfamilien Deutschland als ihr neues Zuhause annehmen.
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