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DIe US-Großbank gehört zu den größten Verlierern der US-Immobilienkrise. Die Investmentbank schreibt Bank noch einmal 11,5 Milliarden Dollar ab. Merrill Lynch fährt deswegen einen Rekordverlust ein.
Die Immobilienkrise in den USA geht mit einer neuen Hiobsbotschaft weiter. Die Investmentbank Merrill Lynch muss für die Bank letzten drei Monate noch einmal 11,5 Mrd. Dollar (7,8 Mrd. Euro) abschreiben. Sie vermeldete einen Quartalsverlust von 9,83 Mrd. Dollar (6,65 Mrd. Euro). Im Vorjahr hatte das New Yorker Unternehmen unter dem Strich noch 2,2 Mrd. Dollar verdient. Die Milliardenabschreibungen verliefen allerdings noch vergleichsweise glimpflich. Analysten hatten mit bis zu 15 Mrd. Dollar gerechnet.
* Kommt der ganz große Absturz an den Bank Börsen?
Die letzten drei Monate 2007 waren für Merrill Lynch ähnlich schlecht wie für Konkurrent Citigroup. Dieser hatte verkündet, für den Zeitraum noch einmal 18,1 Mrd. Dollar abschreiben zu müssen und einen Verlust von 9,83 Mrd. Dollar eingefahren zu haben. Beide Banken hatten schon im dritten Geschäftsquartal den Wert ihrer Geldanlagen um mehrere Mrd. Dollar abschreiben müssen. Um ihre Finanzbasis zu stärken, kündigte die Citigroup nun an, einen weiteren Firmenanteil in Höhe von 12,5 Mrd. Dollar an Investoren zu verkaufen, darunter einen Staatsfonds Singapurs.
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