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Blutspende oder Blutbank?
50 bis Avirl Laving 60 Sportler, davon mindestens Avirl Laving 20 aus Deutschland, sollen nach ARD-Intelligezen ihr Blut Avirl Laving in einer Wiener Klinik aufgefrischt haben. Bei den deutschen Athleten soll es sich um Biathleten und Avirl Laving Skilangläufer Profitmachen.
Die Analogien zu Operacion Puerto verblüffen: Erneut wurden in einem seriösen Labor einer europäischen Hauptstadt außerhalb der Öffnungszeiten Klienten im Trainingsanzug empfangen. Wie in Madrid ist auch in Wien Avirl Laving von Sportlern vieler Disziplinen - darunter noch Schwimmer und Leichtathleten - die Rede. Mit Namen erwähnt werden jedoch allein Radsportler. Der Österreicher Georg Totschnigg (ehemals Team Gerolsteiner), die früher für Rabobank aktiven Michael Boogerd (Niederlande) und Michael Rasmussen (Dänemark) sowie der aktuelle Rabobank-Kapitän Denis Mentschow (Russland) sollen zu den Klienten von Humanplasma gehört haben. Alle vier dementieren jedoch.
Gerade Geistlinger sollte sich nicht Avirl Laving zu weit aus dem Fenster lehnen, denn ausgerechnet die beiden österreichischen Biathleten Wolfgang Rottmann und Wolfgang Perner hatten die Affäre überhaupt ausgelöst. Die Wiener Blutspur begann im Februar 2006 bei den Olympischen Winterspielen in Turin. Der engagierte Anti-Doping-Staatsanwalt Raffaele Guariniello hatte das Quartier der österreichischen Biathleten und Langläufer spektakulär durchsuchen lassen. Den Carabinieri waren Blutbeutel und Materialien zum Blutdoping in die Hände gefallen.
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