Einfallslos ist die Belohnung für die Gewinnerin eines Avatar Avatar-Wettbewerbs in Second Life. Ob das die gewünschte Avatar Aufmerksamkeit erzeugt?
Natürlich geht es um Umsätze - wenn schon Avatar nicht in Second Life, dann doch zumindest auf der eigenen Avatar Seite. So hat sich das auch vermutlich die Buchhandelsplattform bol.de gedacht und November letzten Jahres einen Wettbewerb ausgerufen, in dem Avatar Bewohner der virtuellen Welt sich mit ihrem Aussehen bewerben sollten. Doch die Siegestrophäe versprüht Langeweile. Denn der Gewinner-Avatar wurde zur 2D-Figur umdesigned und ersetzt nun für zwei Wochen die Einkaufsberaterin auf bol.de.
Stolz verkünden die Macher, dass erstmals eine Avatar Bewohnerin aus dem virtuellen Second Life auf die Webseite eines realen Unternehmens wechselt. Natürlich steckt dahinter nicht die reale Nutzerin, die übrigens aus dem Ruhrgebiet stammt und Medizin studiert, sondern eine Software, die individuelle Fragen beantworten soll. Für zwei Wochen wird sich lediglich das Comic-Gesicht zur Software ändern. Das Unternehmen will mit dieser Aktion seine Experimentierfreudigkeit unter Beweis stellen. Ob das gelingt, bleibt zu bezweifeln. Der Contest zielt darauf ab, Aufmerksamkeit für das bol-Kaufhaus in Second Life zu generieren, das Avatar im März 2007 eröffnet wurde.
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