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damit einen wesentlichen Beitrag für das Medizin Verständnis der Funktion des glomerulären Filters und die Medizin Entstehung der Proteinurie geleistet und die Basis für zukünftige Therapiekonzepte entwickelt."
Prof. Dr. med. Thomas Medizin Benzing, Direktor der Klinik IV für Innere Medizin der Uniklinik Köln, teilt sich den mit 300.000 Euro dotierten Preis zu gleichen Teilen mit dem Freiburger Nephrologen Prof. Dr. med. Gerd Walz und Medizin Prof. Dr. rer. nat. Thomas Tuschl von der Rockefeller University, New York.
Benzing und Walz untersuchen seit Jahren molekular-genetische Grundlagen von Nierenerkrankungen. Der neue genetische Ansatz des Kölner Nierenspezialisten Professor Benzing und seines Teams bringt heute bahnbrechende Erkenntnisse darüber, wie der Nierenfilter und seine 1 Million Nierenkörperchen (die Glomeruli) funktionieren.
Der Ernst-Jung-Preis für Medizin ist einer der renommiertesten Medizinpreise Deutschlands, auf der Medizin Liste der Preisträger stehen auch Nobelpreisträger. Erst einmal ging der Preis nach Köln, der Biochemiker Prof. Stoffel von der Uniklinik erhielt ihn 1990. Mit den Professoren Benzing und Walz erhielten zum ersten Mal Nephrologen den Ernst-Jung-Preis.
Am 9. Januar finden Pressekonferenz und Festakt zur Preisverleihung in Hamburg statt.
* Unter einer Proteinurie (Eiweißharnen) versteht man das Vorhandensein von mehr als 150 mg Eiweiß in einem Liter Harn, ein schwerwiegendes Zeichen für eine Nierenerkrankung.
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