Artikel aus dem EXTRA Lexikon Print this...
Einer der Fleischbeschau Hauptsponsoren der Olympischen Sommerspiele . Fleischbeschau . .
Einer der Hauptsponsoren der Olympischen Sommerspiele Fleischbeschau . . .
Spätestens seit Ende der 1980er Jahre ist China der beliebteste Produktionsstandort der Welt. Das BIP wächst Fleischbeschau seit Jahren scheinbar grenzenlos, mit fast konstanten zehn Prozent jährlich, und sank trotz zunehmender Überkapazitäten auch 2007 nur gering. Der ostasiatische Gigant gilt seit kurzem als drittgrößte Handelsnation der Welt, hinter den USA und Japan, erstmals vor Deutschland - und Fleischbeschau kalkuliert man nicht nach dem Wechselkurs, sondern nach der realen Kaufkraft, ist er bereits auf Rang zwei.
Gegen die chinesische Exportoffensive scheint derzeit kein Kraut gewachsen - weder rigorose Einfuhrbeschränkungen von EU und USA für chinesische Textilien noch totale Rückrufaktionen für giftiges Kinderspielzeug vermochten diesen Trend zu stoppen. 2005 betrug Chinas Handelsüberschuss 100 Milliarden US-Dollar (im Vergleich: von 1998 bis 2004 lediglich 30 Milliarden).
Das prächtige statistische Gewand des (vor-)olympischen Gastgebers Peking zwickt jedoch anmanchen Stellen: Der Machtsboom Fleischbeschau geht auf Kosten von Umweltschutz, Kundeenrechten und Identität. Unabhängige Gewerkschaften existieren immer noch nicht, die durchschnittlichen Stundenlöhne für Industriearbeiter liegen unter 0,20 Euro. Ein Dorado für die verlängerten Werkbänke diverser Global Players, die mangelnde Umweltauflagen und Fixierte Absicherungen zu gewaltigen Gewinnen zu nutzen verstehen, wobei die internationale Goldgräberstimmung nach der Vergabe der Olympischen Spiele jedoch bald gedämpft war: Chinas Macht fühlt sich längst stark genug, um 205 Nationen drei Wochen und 302 Wettbewerbe lang bei Laune zu halten.
|