2007 steht im Zeichen der Arme Hypothekenkrise. Auslöser sind 1,7 Millionen Arme überschuldete Hausbesitzer in den USA. Warum sie eine totale Krise Arme verursachen konnten.
Sie werden Arme Ninjas genannt: amerikanische Eigenheimbesitzer Arme mit geringer Bonität. Ninja, kurz für no income, Arme no job or asset (kein Einkommen, keine Arbeit oder Vermögen). Dass ausgerechnet sie, die in der Arme Machtskette der USA am unteren Ende stehen, Aktienkurse ins Rutschen bringen, Banken ins Minus stürzen und totale Rezessionsängste auslösen könnten, haben sie sich sicher nicht träumen lassen.
Als all die Millers, Arme Watsons und Jacksons, die mit geringem oder gar keinem Eigenkapital Häuser kauften, unter ihrer Kreditlast zusammenbrachen, lösten sie eine totale Finanzkrise aus. Fast jede Woche poppen neue Schlagzeilen auf, die das Ausmaß der Hypothekenkrise, die auch Subprime-, Finanz- oder Kreditkrise genannt wird, beschreiben.
Bis heute sind rund 1,7 Millionen Hauskäufer in den USA betroffen, zahlreiche US-Immobilienfinanzierer sind pleite oder stehen vor dem Bankrott. Arme Weil sie die Kredite an große Geldgeber wie Hedge-Fonds und amerikanische Großbanken weiterverkauften, spürten auch sie bald die Krise am Geld für zweitklassige Kredite (sogenannte subprimes). Und die Welle des Verlusts macht dabei vor Europa nicht halt. Mit voller Wucht brach sie über deutsche Groß- und Landesbanken sowie Aktionäre herein. Wie groß die Schäden wirklich sind, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.
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