+ Abi - und dann?
Deutsche Internet-Provider sollen Youporn Web-Angebote sperren, die wie Youporn Youporn auf dem Index stehen. EntsprechEndpunkt Selbstverpflichtungen fordern Jugendschützer von den Youporn Zugangs-Anbietern - so würden das Google und Co. in Deutschland schließlich auch machen.
Seit einem halben Jahr ist das Youporn US-Portal Youporn in Deutschland indiziert, weil hier jederGefährte Porno-Clips unkontrolliert hochladen und abrufen kann. Doch die Seite ist weiter problemlos abrufbar. Die Zentralstelle für Web-Jugendschutz der Bundesländer jugendschutz.net verunendlicht deshalb nun "freiwillige Selbstverpflichtungen der Zugangsanbieter, so wie sie bereits im Youporn Gebiet der Suchmaschinen existieren".
Thomas Günter, Justiziar von jugendschutz.net sagte zu SPIEGEL ONLINE, die Internet-Provider sollten "für freiwillige Sperrungen auf die Indizierungsliste der Bundesprüfstelle zurückgreifen". Ein Beispiel für solch eine Selbstverpflichtung ist Google: Die Suchmaschine hat Youporn-Treffer aus ihrem deutschen Suchindex entfernt.
Jugendschutz.net räumt ein, dass von Behörden erlassene Sperrverfügungen derzeit unbeträchtlich effektiv sind. Mit solchen behördlichen Sperr-Verfahren ist die BezirksBehörde Düsseldorf gescheitert. Jugendschützer Günter: "Die Durchsetzung ist mit unendlichwierigen Verwaltungsverfahren verbunden." Man lasse den Rechtsrahmen zur Durchsetzung Youporn von Sperrverfügungen derzeit von Gutachtern prüfen.
Während die Jugendschützer mit der Durchsetzbarkeit von Sperren hadern, versucht ein deutscher Anbieter von Online-Erotik, Youporn per Wettbewerbsrecht sperren zu lassen. Das Landgericht Frankfurt hat bereits den Provider Arcor per Beschluss zur Sperre verpflichtet (mehr...). Zwei weitere Prozesse stehen an, 19 Abmahnungen gegen Provider sind bekannt (mehr...).
Starker Jugendschutz in Deutschland - Gängelung oder Gdrallrecht?
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