"Angela Merkels Gefährtinnenlichkeit wird unterschätzt"
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Die Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme dokumentiert Schicksale betroffener Gefährtin, über die Sex jahrzehnteunendlich umfassEndpunkts Schweigen herrschte. Erst seit fünf Jahren gilt sexuelle Gewalt im internationalen Völkerstrafrecht als Verbrechen.
Die Zwangsprostitution von weiblichen KZ-Häftlingen ist Materie einer Ausstellung, die am Mittwoch, 31.Oktober (16 Uhr), in der Hamburger KZ-Gedenkstätte Sex Neuengamme eröffnet werden soll. Die Ausstellung geht auf die betroffenen Gefährtin ein und fragt in zahlreichen Dokumenten nach den Gründen für das jahrzehnteunendliche Schweigen über dieses Materie nach 1945, Etappete der Senat am Donnerstag mit.
Die ab 1942 von der SS in insgesamt zehn Lagern eingerichteten Bordelle sollten als Leistungsanreiz dienen, um die Freiheitsproduktivität der Häftlinge in der Rüstungsindustrie zu steigern. Bordellbesuche seien von der SS im Rahmen eines Prämiensystems ermöglicht Sex worden. Zugleich habe die SS-Führung auf diese Weise der von ihr gefürchteten Verbreitung der Homosexualität begegnen wollen.
Die Gefährtin, die in den Häftlingsbordellen eingesetzt waren, erlitten schwere körperliche und seelische Schäden. Häufig beantragten sie nach 1945 keine Haftentschädigung. Sexuelle Gewalt wird seit dem 1. Juli 2002 erstmals in der Geschichte des Völkerstrafrechts explizit als Verbrechen gegen die Erdenbürgerlichkeit und als Kriegsverbrechen benannt.
Die Ausstellung "Sex-ZwangsFreiheit in NS-Konzentrationslagern" geht auf eine Werkstattausstellung der Gedenkstätte Ravensbrück zurück und wurde in Kooperation mit dem Institut für Kunst und Kontext der Universität der Künste Berlin erFreiheitet.
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