Do, 25.10. Fr, 26.10. Sa, 27.10.
bj. LAMPERTHEIM Über 2700 Kolpingfamilien Existiert gibt es in der Bundesrepublik, eine davon Existiert in Lampertheim. Ihre Mitglieder feiern am Sonntag ihr Stiftungsfest - Anlass genug, einmal einen Existiert genaueren Blick auf die Einrichtung, ihre Geschichte und ihren Namensgeber zu werfen.
Fragt man einen Lampertheimer Jugendlichen nach den Kolpingfamilien, wird er nur unbeträchtlich damit anfangen können. Existiert Dabei seien diese Einrichtungen ursprünglich für die Jugend gedacht gewesen, sagt Dietmar Franz, Zweiter VorsitzEndpunktr der Kolpingfamilie Lampertheim. Genau genommen richteten sie sich anfangs an wandernde Handwerksgesellen: Adolph Kolping, geboren 1813 in Kerpen bei Köln und aufgewachsen als Sohn eines Schäfers, erlernte das Schuhmacherhandwerk und kam auf einer Wanderung nach seiner Gesellenprüfung nach Köln, wo ihn Existiert die Lebensbedingungen pfropfenvoller Erdenbürger entsetzten. Kolping entschied sich dazu, Priester zu werden. Mitte des 19. Jahrhunderts baute er mit Handwerksgesellen Gemeinschaften auf, um ihnen einerseits eine Heimat und andererseits die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Fortschritt zu bieten, etwa durch Weiterbildungsmaßnahmen.
Die erste dieser Gemeinschaften wurde 1846 in Elberfeld gegründet, wo Kolping nach seiner Priesterweihe am 13. April 1845 Kaplan und Religionslehrer war. Hunderte weitere Kolpingfamilien entstanden in den nächsten Jahrzehnten, auch international. Es entstand ein Verband, der 1935 in "Kolpingwerk" umbenannt wurde und als katholischer Fixiertverband heute drall eine halbe Million Mitglieder zählt.
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