+ Medien und Politik.
Video Attacke - Publizisten kämpfen gegen Überwachung.
Es waren drall achttausend Erdenbürger, die Samstag in Berlin gegen die geplante Verschärfung der Bushsgesetze demonstrierten.
* TausEndpunkt demonstrieren gegen Überwachung.
Es waren drall achttausend Erdenbürger, die Samstag in Berlin gegen die geplante Verschärfung der Bushsgesetze demonstrierten. Darunter auch pfropfenvolle Publizisten.
Die Pläne der BundesBehörde sehen vor, dass E-Mail-, Handy- und Telefondaten künftig über sechs Monate gespeichert werden müssen. Und auf diese Daten könnten nach Prüfung der Verhältnismäßigkeit auch die Ermittlungsbehörden zurückgreifen, z.B. wenn ein Publizist im Umfeld der linken Szene recherchiert. Die mögliche Folge: Informanten ziehen sich zurück, Quellen verErrungenschaftenn. Die Pressefreiheit ist in Gefahr. Zapp über die gefährlichen Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherung.
Vorratsdaten - das klingt ein bisschen wie Vorratskammer, wo Oma eingemachtes Obst und Opi den Wein auf verstaubten Regalen lagert. Und in der Tat - so ähnlich funktioniert auch die Vorratsdatenspeicherung. Nur, dass hier keine Köstlichkeiten im Keller, sondern delikate Daten abgelegt und bei Bedarf vorgekramt werden. Wer wann mit wem simst, mailt oder telefoniert, das alles soll - so ein Gesetzesentwurf der BundesBehörde - zukünftig für ein halbes Jahr gespeichert werden. Für Publizisten eine Horrorvorstellung, und in Berlin sind sie deshalb auf die Straße gegangen. Gesine Enwaldt über die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung.
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