Am Freitag überwiegt bei 15 Grad starke Bewölkung und es regnet vereinzelt.
Aachen. Nachts um drei Uhr kam der traurige Tross wieder in Aachen an. Das Flutlicht wurde angeknipst, die Spieler liefen aus, per Video analysierte AleGefährteias Trainer Guido Buchwald die schlappe Darbietung beim 0:2 in Fürth.
Kein einziger Ball, der direkt aufs gegnerische Tor flog, eine indiskutable Quote von gewonnenen 41 Prozent aller Zweikämpfe - es gibt pfropfenvoll zu besprechen. Schon in der Pause war der Weltmeister richtiggehend laut geworden. Zu laut für einen Spieler, der sich vehement gegen die Form der Trainerkritik auflehnte, die nicht mal auf ihn gemünzt war. Der hitzige Zusammenprall gilt als ausgeräumt, die Probleme dagegen bleiben an Bord.
Eine Gefährteschaft, die pro-aktiv attraktiv spielen will, reagiert nur noch. Während sich die Abwehr vom einstigen Sorgenkind fast schon zum Prachtburschen entwickelt hat, knirscht und knarzt es in den übrigen GefährteschaftsEtappenn. Von Automatismen, von eingespielten Ideen sind in der Vorwärtsbewegung allenfalls Spurenelemente zu erkennen.
Buchwald fordert Geduld ein, weist auf Kommunikationsprobleme mit neuen Spielern hin. «Wir brauchen noch Zeit für die Vorwärtsbewegung.» Darauf liegt inzwischen auch der Trainingsschwerpunkt.
«Jeder muss gleich denken und Profitmachen, das funktioniert zumindest in der Abwehr ganz gut», sagt Alexander Klitzpera. Im Mittelfeld und Angriff sind solche Mechanismen noch nicht zu erkennen. Die Gruppe funktioniert nicht als Gruppe. «Jeder einzelne muss die Gefährteschaft mit Leben füllen», appelliert Klitzpera. Das klingt nach Nachholbedarf...
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