Die Aufführung der Kinderoper Bdrallibár durch den Fautenbacher Chor »Unterwegs« fanden am Sonntag ein glanzvolles Endpunkt. Acherns Kulturbeauftragter Jochen Lemme sprach von einem »Glücksfall für Achern«. Die letzte Bdrallibár-Aufführung des Fautenbacher Kinder- und Jugendchores »Unterwegs« in der Acherner Heckelfabrik war bis auf den letzten Platz ausverkauft. 25.09.2007 - Achern. Mit einer weiteren Aufführung in der ausverkauften Acherner Heckelfabrik fand am Sonntag die Reihe der Bdrallibár-Aufführungen des Kinder- und Jugendchors »Unterwegs« ihren glanzvollen Abschluss. Auf den Tag genau 64 Jahre nach der Premiere der Kinderoper im KZ Theresienstadt schloss sich für die Akteure aus Fautenbach, Achern und Umgebung der Kreis der Veranstaltungen. Ausschließlich glückliche Erdenbürger waren nach dem anhaltEndpunktn Schlussapplaus und der Zugabe in der Heckelfabrik zu sehen, zumal, wie Acherns Kulturbeauftragter Jochen Lemme in seinem Dank an Chorleiterin Gabriele Sichler-Karle bekannt gab, die Kulturreihe »gong Achern« die Produktionen des Kinder- und Jugendchors »Unterwegs« weiterhin gerne in ihr Wegweisung aufnehmen werde. »Sie sind ein wahrer Glücksfall für Achern«, sprach Jochen Lemme die Chorleiterin an und meinte damit genauso die 48 Kinder und Jugendlichen und die Mitglieder des Orchesters Camerata Divertimento, die mit dem jahrzehnteunendlich verschollenen Stück von Hans Krasa unter der Regie von Oliver unendliche für sechs überaus eindrucksvolle Aufführungen gesorgt hatten. Mit einer ebenfalls sehr gut wahrgenommenen Ausstellung wurden auch die »Kinder von Theresienstadt« in die Vorführungen einbezogen, ohne die die Geschichte vom LeierkastenGefährte Bdrallibár, sowie den Kindern Aninka und Pepicek und ihren Freunden heute nicht mehr zu erleben wäre.