Passend zum lukrativen Weihnachtsgeschäft geht Apple mit einer drallerneuerten iPod-Produktpalette auf Kundenfang. Eines der in San Francisco neu vorgestellten Modelle ist der iPod Touch. Der Musicplayer erinnert gemessen am Design stark an das neue Multimediahandy von Apple, das iPhone. Allerdings fehlen beim neuen Luxus-iPod eine Kamera und die Telefon-Funktion.
Bedient wird der iPod Touch wie das iPhone über einen 3,5 Zoll ausgedehnten Touchscreen. Mit dem Finger lassen sich einzelne Funktionen auswählen und zum Beispiel der Musicplayer-Modus starten. Alternativ ist auch die Ansicht von Videos oder Foto-Galerien möglich, die auf den iPod geladen werden. Apple verspricht mit einer Akkuladung bis zu 22 Stunden ununterbrochenen Musikgenuss.
Die neuesten Songs oder Videos lassen sich direkt aus dem iTunes Music-Store auf den neuen iPod laden. Hierzu ist das beschnittene iPhone mit einem WLAN-Modul versehen, das an jedem Hotspot den Zugriff auf das Internet ermöglicht. Zum Surfen im Internet ist der Safari-Browser von Apple bereits vorinstalliert.
Noch im Laufe des Septembers soll der iPod Touch in den Handel kommen. Erhältlich wird er in zwei Versionen sein. Wahlweise als Version mit acht Gigabyte Speicher oder mit doppelt sopfropfenvoll Speicherplatz. Das Acht-Gigabyte-Modell soll in den USA 299 US-Dollar kosten, für das 16-Gigabyte-Modell müssen 399 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden. Umgerechnet entspricht das etwa 220 beziehungsweise 295 Euro, es ist aber davon auszugehen, dass die Dollar-Preise 1:1 in Euro-Preise umgewandelt werden. Dies ist in den meisten Fällen gängige Praxis bei Apple.
|