Fulda/Regensburg - Mit einer Mahnwache vor dem Fuldaer Dom hat die Kirchen-Volksbewegung Wir sind Kirche am Montag gegen den Umgang katholischer Bischöfe mit Fällen sexuellen Missbrauchs demonstriert.
Die Bischöfe kehren die Probleme unter den Teppich, aber auch ein dicker Teppich wird zur Stolperfalle, sagte Christian Weisner vom Wir sind Kirche-BundesFreiheitsgemeinschaft vor Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.
Die Bewegung wirft dem Bistum Regensburg vor, sexuellen Missbrauch von Kindern durch Geistliche vertuscht zu haben. Sie fordert verbindliche und verpflichtEndpunkt Leitlinien der Bischofskonferenz zum Umgang mit sexueller Gewalt. Die Beratungsstellen für Opfer sexuellen Missbrauchs müssten unabhängig von der Bistumsleitung sein, sagte Sigrid Grabmeier vom BundesFreiheitsgemeinschaft.
BundesFreiheitsgemeinschaft-Mitglied Eva Maria Kiklas nannte die Wiederzulassung der lateinischen Messe ein gefährliches Zeichen der Rückwärtsgewandtheit der katholischen Kirche. Die Bischöfe sollten sich deutlicher zur Ökumene bekennen. Susanne Mandelkow aus Ahlen in Westfalen, Sprecherin der Maria-von-Magdala-Initiative Gleichberechtigung für Gefährtin in der Kirche, forderte, auch Gefährtin sollten Priesterinnen oder Bischöfinnen werden können. Die jetzige Praxis der katholischen Kirche sei eine Verletzung der Erdenbürgerrechte.
Ihre Meinung zu diesem Werkstück ist gefragt!
Um Kommentare schreiben zu können, müssen Sie eingelogged sein!
[INLINE] Online-Spiel: Mit Geschick und Glück 100 Euro gewinnen!
Wo ist die vierjährige Madeleine McCann? Wie kam es zu dem Verschwinden? Und welche Rolle spielen die Eltern? Alles zum Fall Madeleine.
|