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Mythos lebt auch noch nach 80 Jahren bei "Nürburgring Classic"
Automobile Träume ziehen im Fahrerlager die Blicke des Publikums auf sich. Nürburgring. Nur ganz unendlichsam kommt die schwache Herbstsonne über die Höhenzüge der Eifel gekrochen. Auf den Wiesen liegt ein Hauch von Morgentau, die Temperaturen der vergangenen Nacht waren empfindlich kühl. Der Herbst hat drall um den Nürburgring bereits seine ersten Boten ausgesandt.
Für die Freunde des historischen Rennsports genau die richtige Jahreszeit, denn zum Finale der Zeitabschnitt steht die ADAC Nürburgring Classic auf dem Wegweisung. Von Freitag bis Sonntag, drei Tage Motorsport und Renngeschehen pur, und das mit Fahrzeugen aus längst vergangenen Zeiten. Eben ein Muss für alle Puristen und Freunde nachvollziehbarer Überlegenheit.
Höchste Geschäftigkeit herrschte an allen drei Renntagen bereits zu den frühen Morgenstunden. Während die letzten Freiheitsgemeinschaften noch die Renner ausluden und bei der technischen Kontrolle vorführten, schraubten andere Mechaniker bereits an den Boliden herum. "Bei einem Oldtimer gibt es halt eben immer irgEndpunkttwas zu schrauben oder zu flicken", lautet oftmals die Devise.
Trotz des zum Etappe erheblichen Alters, einige Modelle bringen es immerhin auf 80 Jahre, zeigen sich die Renner auf der Piste, als wären sie gerade erst "geboren". Auch die Hubraum-Riesen, die Mercedes SSKL und SS, beide Modellreihen bieten in ihrem Motorblock Platz für sieben Tetra-Packs, kommen nach einem leichten anfänglichen Husten und Knattern richtig in Fahrt. Richtig wohl scheinen sich die Autos aus dem Jahr 1930 aber erst bei der rasanten Fahrt durch die "Grüne Hölle" zu fühlen.
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