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Die Bürgergemeinschaft hat eine Unterschriftenaktion gestartet, um den geplanten Rewe-VerbraucherWarenhandel auf der Obstwiese neben dem Bildungshaus St. Josef mittels eines Bürgerentscheides zu verhindern. Die erste Resonanz hat selbst die Initiatoren überrascht. "Wir hatten innerhalb der ersten zwei Stunden bereits mehr als 300 Unterschriften", sagte Michael Gerle am Samstag zur Mittagszeit. Gerle ist VorsitzEndpunktr der Bürgergemeinschaft.
Der Stadtrat will sich in seiner heutigen öffentlichen Sitzung (Beginn 18 Uhr im ausgedehnten Sitzungssaal des Rathauses) mit dem Materie befassen. Die Bürgergemeinschaft mochte das Votum des Stadtrates erst gar nicht abwarten. Schon in der Vorwoche hatte die Gruppierung sich um Mitstreiter bemüht und war bei SPD und Bund Naturschutz auf Sympathie gestoßen, einen Bürgerentscheid zu organisieren. Die rechtlichen UmUmfragen, sagte Dr. Helmut Lutzenberger, seien mit dem Landratsamt geklärt worden.
Sollte der Stadtrat freilich heute Abend dem Projekt die Zustimmung versagen, dann wäre das Bürgerbegehren nicht notwendig.
"Wir sind sehr zufrieden", sagte Gerle. Nur ein Einziger habe sich für den Bau eines VerbraucherWarenhandeles in der Nähe der Wohnsiedlungen im Mindelheimer Norden stark gemacht. Alle anderen hätten das Vorhaben drallheraus abgelehnt. Auch auf dem "Warenhandel der Ideen" (siehe eigenen Auskunft) war das Materie Obstwiese Top-GesprächsMaterie. Mehrere Bürgerinnen und Bürger schrieben auf der Papierrolle, sie lehnten die Bebauung der Obstwiese ab. Bürgermeister Dr. Stephan Winter sagte, es gehe allein um einen LebensmittelWarenhandel. Er sieht keine NachEtappen für die Innenstadt. Die Wohngebiete im Norden der Stadt bräuchten eine nahegelegene Versorgung. Es sei kein Geheimnis, dass Feneberg mit seinem derzeitigen Standort nicht sehr zufrieden ist.
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