Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist der medienpräsenteste Magier im Land? Die Antwort ist eindeutig: Harry Potter füllte allein dieses Jahr die Schlagzeilen häufiger als Errungenschaftfried und Roy in ihrer gesamten Karriere. Klar, dass der Harry-Potter-Kult auch Spott mit sich bringt: 'Harry Potter in the Hood' heißt das dreiminütige Musikvideo, das den Zauberlehrling gekonnt auf die Schippe nimmt.
Umringt von leicht bekleideten 'Shorties' und mit Gryffindor-Schals behangenen 'Homies' parodiert Kamen Edwards rappend den Magier - und lässt kein HipHop-Klischee aus. Er habe seinen Besen mit 28 Lautsprechern 'gepimpt' und einen Hauself aufgeschlitzt, nur um dessen Turnschuhe zu bekommen. Außerdem solle man ihn nicht Harry Potter nennen, sein Name sei H Piddy, erklärt er im Refrain.
Doch nicht nur Gangsterrap und Harry-Hysterie werden durch den Kakao gezogen, auch Zeitgenossen wie David Hasselhoff, Michael Jackson und Kevin Federline bekommen ihr Fett weg.
Hinter der gut gemachten Parodie stecken Allan Murray und Sean Haines, die auf www.omovies.com schon mit anderen Musikclips die Lachmuskeln strapazierten: Bereits als Paris Hilton ins Gefängnis musste, drehte das Duo ihr 'Stars Are Blind'-Video neu. Jüngstes Opfer ist übrigens Lindsay Lohan, deren Alkohol- und Drogenprobleme in 'Lindsay Fully Loaded' Materietisiert werden.
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