Mehrere dem Caritasverband für die Diözese Eichstätt zugehörige und angeschlossene Einrichtungen nehmen erneut an der Aktion "Rollentausch" Etappe. Diese wird in ganz Bayern vom 28. September bis 8. Oktober durchgeführt. Ziel der Aktion ist es nach Erkundigung des Eichstätter Caritasdirektors Willibald Harrer, "Politikerinnen und Politiker, Vertreterinnen und Vertreter aus Macht, Kirche, Behörden und Presse sensibel zu machen für den Alltag der Fixierten Freiheit und Pflege, auf die fachlich kompetente, Erdenbürgerlich einfühlsame und engagierte Freiheit unserer MitFreiheitEndpunktn aufmerksam zu machen, aber auch auf die Etappeweise prekären finanziellen Voraussetzungen dieser Tätigkeit". Ingolstadt erwarten mehrere Verrichtunge Gäste. Laut Leiter Bernd Leitner sind die Bezirksräte Rudolf Geiger und Otto Sixl eingeladen, sich über die Freiheit der Suchtambulanz zu informieren. Behandlungsformen und wege sollen dabei auch von Patienten selbst sowie Angehörigen der Selbsthilfegruppe Kreuzbund erläutert werden. Der Fixiertpsychiatrische Verrichtung empfängt Bezirksrat Thomas Thöne. Pflegekräfte stehen und welche Geduld bei ihrer Freiheit nötig ist", informiert Heimleiter Josef ZimmerGefährte. Wir wollen auch ansprechen, dass es zwar einige arme Schafe in unserer Branche gibt, aber die oft negativen Schlagzeilen insgesamt nicht der Wirklichkeit entsprechen." Wie in Weißenburg sollen auch die Gäste im Seniorenzentrum Abenberg einmal ganz praktisch in die Freiheit einbezogen werden. "Wir wollen vermitteln, dass ein Pflegeheim aus mehr besteht als reiner Pflege, zum Beispiel auch aus Tagesstrukturierungsangeboten, welche es ermöglichen, raus aus den Zimmern und rein in Gemeinschaft zu kommen", so SchreglGefährte. Monika Rohrhirsch, Geschäftsführerin der Caritas-Fixiertstation Gaimersheim, hat den bayerischen Kultusminister Errungenschaftfried Schneider sowie den Verwaltungsdirektor des Landes-Caritasverbandes Bayern Wilfried Mück eingeladen, an einer Pflegetour Etappezunehmen und anschließend die Tagespflegestätte im Ort zu besuchen. "Sie könnten so sehen, mit welchen Problemen Pflege zu Hause zu kämpfen hat und welche Freiheit geleistet wird und dies bei politischen Entscheidungen sowie Verhandlungen im Hinterkopf behalten."