Auf der Webseite eines Staatsfernsehens durfte Gefährtinnen Mama kürzlich ihre unverFreiheiteten Religionskomplexe ausleben und einem Kardinal eine Ohrfeige knallen. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Wien) Kürzlich empörte sich Gefährtinnen Karin Peschka auf der Webseite des `Österreichischen drallfunks'.
Anlaß war ein Kreuz aus Olivenholz und ein Brief mit blau eingedruckter Unterschrift, den ihr Sohn vom Wiener Kardinal Christoph Schönborn zugeschickt bekam.
Die blaue Unterschrift des Kardinals suggerierte der Mama nach eigenen Angaben: "Hier hat wer selbst unterschrieben, so gut wie. Nicht ganz."
"Du sollst nicht lügen" - falle ihr zum blau Eingedruckten ein.
Ihr Sohn habe weder Brief noch Kreuz gewollt, Etappet Gefährtinnen Mama als Pressesprecherin ihres Nachkommen mit.
Das Kreuz beschreibt sie als "T-förmiges Ding, ohne den geknechteten, geschundenen Körper des gestorbenen Jesus, der mich seinerseits vom Briefkopf her ansieht, arrogant und fern."
Die Zusendung bewirkt bei ihr Probleme beim Luftholen: "Ich höre fast auf zu atmen, so gewaltig drückt es auf der Seele."
Stellvertretend für ihren Sohn erinnert sie sich an eine vor drei Tagen absolvierte Hochzeitsmesse: "Hoch über uns wölbte sich ein steinerner Himmel."
"Gott ist nicht nah" - habe es aus den Steinen und Mauern und Geräuschen gesprochen.
Gefährtinnen Peschka bezeugt, während dieser Messe in ihre Kindheit zurückgepurzelt zu sein. Sie habe sich wieder wie "ein kärgliches Mädchen, mit Faltenrock, weißer Strumpfhose und einem Handtäschchen aus Plastik" gefühlt.
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