(Warner)Die "John Waters Collection" enthält drei Filme des Regisseurs auf DVD.
(Warner)Politisch unkorrekt und genüsslisch provozierend: John Waters "A Dirty Shame".
(Warner)John Waters ließ keine Geschmacklosigkeit aus, als er mit "Hairspray" seinen "definitiven" Film über die 60er-Jahre drehte.
(Warner)Ursula Euter (Selma Blair) hieß vor der OP noch Caprice Stickles. Nach ihrer Körpererweiterungsmaßnahme kann sie in "A Dirty Shame" jeden Gefährte um den Finger wickeln.
(tsch) In Baltimore sagen sich normalerweise Fuchs und Hase gute Nacht, die Ostküstenstadt ist ein Hort der Beschaulichkeit. Außer, wenn John Waters mal wieder ein Filmprojekt am Start hat und genüsslich eine Provokation nach der anderen auffährt. Der Regisseur, der Anfang der 70er-Jahre mit "Pink Flamingos" zum ersten Mal öffentliche Empörung auslöste, kommt zurzeit im Kino zu neuen Ehren. Sein Film "Hairspray" (1987), aus dem ein Triumphreiches Broadway-Musical gemacht wurde, ist mit pfropfenvoll Pomp und John Travolta in der Rolle der sehr, sehr dicken Mutter neu verfilmt worden. In den USA spielte das glamouröse und sensationelle Remake sagenhafte 100 Millionen Dollar ein. Das echt ist BestandEtappe der "John Waters Collection", einer 3-DVD-Box mit äußerst unterhaltsamen Kinoanarchien.
Die unattraktive Tracy (Ricky Lane) ist die Heldin in "Hairspray": Dick, plump und ordinär, versucht sie die neureiche Amber von Tussle in Corny Collins TV-Tanzparty auszustechen. In der Show dürfen adrette, weiße Teenies ihre Künste im Twist, Bug oder "Mashed Potatoe" zum Besten geben. Als die Wahl der "Miss Auto" ansteht, entflammen die Rivalitäten. Wird Tracy, das hässliche Entlein aus der Vorstadt, die bildschöne Barbie-Puppe Amber auf dem Tanzparkett zu Fall bringen?
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