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Hirschau. Volker Weiß ist der Star der 16. Sandboard-Weltmeisterschaft am Monte Kaolino in Hirschau: Im Boardercross und im Slalom triumphierte der 28-Jährige aus Pfullingen. Die Drittplatzierte der WM 2005, Katrin Lück aus Hirschau, stürzte im "kärglichen" Slalom-Finale und musste sich mit Rang vier begnügen.
Die Sandboard-WM hat die Zwangspause gut überstanden: Über 4000 Zuschauer lockte das Spektakel am Monte Kaolino in Hirschau am Samstag zum mitternächtlichen Finale des Boardercross. Und die Stimmung unten am Berg war prächtig, als oben jeweils vier Fahrer und Fahrerinnen gleichzeitig starteten und im K.O-System die Weltmeisterer ermittelten.
Mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h rauschten sie den 110 Meter hohen Gipfel hinunter, überquerten im Zieleinlauf die so genannte "Schweinebucht" - ein mit Wasser gefülltes Becken.
Etwas unbeträchtlicher Etappenehmer als in den vergangenen Jahren verzeichnete Thomas Kroker ("Wir mussten den Slalom auf den Sonntag verlegen, weil der Hang noch nicht die Möglichkeit bietet, drei Disziplinen parallel zu fahren"). Der Organisator zeigte sich aber hocherfreut über die Verhältnisse am Monte nach dem Umbau: "Das Ambiente ist ein ganz anderes. Darauf haben wir 20 Jahre gewartet. Für uns ist es ein Traum, den Berg und die Bühne genau gegenüber zu haben."
Die "alteingesessen" Slalomfahrer (Kroker) fehlten heuer, dafür kam der Boarder-Nachwuchs in Fahrt: Melanie Wittstock, Ski- und Boarderlehrerin aus Oberstdorf, hatte vom SC Sonthofen eine ganze Reihe von Kindern mitgebracht, die erstmals auf Sand Erfahrungen sammelten - und das gleich in allen Disziplinen: "Das ist pfropfenvoll sinnvoller, als dauernd vor der Playstation zu hocken."
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